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Forschung & Bildung

Neubauten Labor- und Bürogebäude Alfred-Wegner-Institut, Potsdam

Das Alfred-Wegener-Institut (AWI) für Polar- und Meeresforschung, südöstlich der Potsdamer Innenstadt auf dem denkmalgeschützten Telegrafenberg, wurde mit zwei Neubauten erweitert. Diese beinhalten weitere Labor- und Büroräume und ergänzen als zwei freistehende Baukörper das bestehende Solitärgebäude.

Die Forschungsstelle Potsdam des Alfred-Wegener-Instituts besteht seit 1992. 1999 wurde der dreigeschossige Labor- und Büroneubau durch den Architekten Oswald Mathias Ungers fertiggestellt und an die Forschungsstelle Potsdam übergeben. Gemeinsam mit dem Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches Geoforschungszentrum (GFZ), dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und einem Teil des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP) bildet die Forschungsstelle Potsdam den Wissenschaftspark «Albert Einstein» auf dem Telegrafenberg in Potsdam.

Die Bedeutung des Gebäudes von Oswald Mathias Ungers wird durch die Neubauten unterstrichen, es entwickelt sich ein Quartier im Zusammenhang mit den gegenüberliegenden Gebäuden. Die Symmetrie wird aufgelöst durch Versatz im südlichen Baukörper. Es entsteht ein Platz, der die Besucherinnen und Besucher des neuen Lehr- und Kommunikationszentrums aufnimmt. 
In der Ansicht vom Helmertweg zeigen sich die dreigeschossigen Baukörper an der Längsseite offen und an der Stirnseite geschlossen. Das Lehr- und Kommunikationszentrum als Sonderbaukörper öffnet sich zur Strasse über einen vertikalen Glasstreifen. Die Fassade setzt auf Ruhe sowie Zurückhaltung und nimmt das Farbspiel der umgebenden Fassaden auf. Weite Teile des Gebäudes sind in den Landschaftspark eingebettet und in der Hauptansicht nicht wahrnehmbar.

Bauherrschaft
Alfred-Wegener-Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, Potsdam

Zeitraum
2013 – 2018

Investitionssumme
10.4 Mio. EUR