Menu
Language
DE EN FR
burckhardtpartner

Wettbewerbe

Wettbewerb Areal Settelen, Basel

Das Areal Settelen in Basel ist seit seiner Errichtung ein Ort der Arbeit und des Gewerbes. Die Freiraum- und Gebäudestruktur, aus den betrieblichen Bedürfnissen des Transportunternehmens Settelen entstanden, gibt dem Areal seinen einzigartigen Charakter: Ein Ensemble von unterschiedlichen, auf die jeweiligen Funktionen angepassten Gebäudekörpern.

Genau hier setzt das Projekt an. Bestehendes und weiter Nutzbares wird erhalten und – wo für die Umnutzung des Areals in ein Wohn- und Arbeitsort erforderlich – ergänzt oder umgebaut. Der Freiraum bleibt konstant: Noch heute gliedert sich das Areal in zwei grosszügige Höfe. Der vordere Hof mit dem markanten Tonnendach bleibt als Gewerbehof erhalten. Der hintere Hof wird für die Bewohner zum Wohnhof mit einem dichten Baumhain und gemeinschaftlichen Aussenräumen.

Anstelle des früheren Krankenstalls entsteht an der Türkheimerstrasse ein Neubau, der die Transformation des Areals nach aussen erkennbar macht. Die Fassade des Neubaus ist durch ein rasterförmiges Relief gegliedert und lehnt sich an die Backsteinrisalite und -gesimse der bestehenden Bebauung an. Erker schaffen den Bezug zum grosszügigen, gemeinschaftlichen Wohnhof.
Entlang der rückwärtigen Grenzmauer des Areals befinden sich Garagen, die ein ideales Raster für zweigeschossige Stadthäuser aufweisen: Jeweils zwei Garagen werden zu einer Wohneinheit zusammengefasst und um einen Patio erweitert. In den neun Stadthäusern wird die bestehende Tragstruktur aus massivem Stahlbeton betont.
Der Stallflügel wird an die neue Wohnnutzung angepasst und umgebaut. Ein bogenförmiger Zugang ist als Adresse klar erkennbar. Die massiv gebauten Fassaden bleiben bestehen, der mehrgeschossige Dachstuhl wird durch einen grösseren Holzbau ersetzt.
An der Birkenstrasse wird der bestehende, flache Baukörper mit einem zweigeschossigen Volumen mit schräggestellten Seiten aufgestockt. Es entstehen acht Duplex-Wohnungen mit vorgelagerten Loggien und einem Laubengang.

Eine Kombination industrieller und handwerklicher Materialien verbindet die neuen Baukörper, die volumetrisch und typologisch sehr unterschiedlich sind. Es entsteht ein Ensemble, das an vergangene Nutzungen erinnert und doch den Wandel zum Wohnen hin akzentuiert.

Bauherrschaft
Settelen AG, Basel

Zeitraum
2019

Zusammenarbeit
Vogt Landschaftsarchitekten AG, Zürich
Emch+Berger Verkehrsplanung AG, Bern

Visualisierungen
Burckhardt+Partner AG